Ingo Neidhardt - der Mann, der das Zittauer Boahnl neu erfand
Die politische Wende und das damit verbundene Aus des Braunkohletagebaus Olbersdorf haben die Zittauer Schmalspurbahn einst vor ihrem Ende durch Abba…
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Fakten
- Ingo Neidhardt ist der Geschäftsführer der Sächsisch Oberschlesische Eisenbahngesellschaft (SOEG) seit 20 Jahren.
- Er ist 60 Jahre alt und stammt aus Leipzig.
- Sein Vater war Malermeermeister mit eigenem Geschäft in Leipzig.
- Seine Mutter war Verkaufsstellenleiterin bei den Verkehrsbetrieben in Leipzig.
- Ingo Neidhardt hat ein Maschinenbau-Studium mit Schwerpunkt Konstruktionstechnik absolviert.
- Er wurde wegen Republikflucht in der DDR verurteilt und musste Deutschland verlassen.
- Er arbeitete als Fertigungsmeister bei Bremo, einem Spezialisten für Schmalspurbahnmodelle.
- Später wurde er zum Redakteur eines Fachverlags für Eisenbahn-Zeitschriften ernannt.
- Er ist Verlagsleiter und hat die Umsatzzahlen mehr als verdoppelt.
- Er zog mit seiner Frau nach Jonsdorf, wo sie den leerstehenden Bahnhof zu einer romantischen Eisenbahner-Pension umbauten.
- Die Idee, die historische sächsische IK-Lokomotive wiederzuentstehen zu lassen, entstand in dieser Pension.
- Das Boahnl muss jährlich eine Fahrleistung von 58.000 Kilometern erbringen.
- Neidhardt verlegte einen Großteil der Fahrten auf fahrgastreiche Zeiten an Wochenenden und in der Hauptsaison.
- Die Fahrgastzahl erhöhte sich sprunghaft, von über 150.000 auf knapp 100.000.
- Das Boahnl dampft sich an die Spitze aller sächsischen Schmalspurbahnen.
- Neidhardt blickt stolz auf das Werk zurück und plant, die Jüngeren in die Pflicht zu nehmen.